FMI4BIM

Building Information Modeling zur Automatisierung und Optimierung von Datenverwaltung und Austausch.

Förderkennung:
03ET1603B
Zeitraum:
2019 – 2021
Förderinitiative:
Energieoptimiertes Bauen (EnOB)
Partner:
Innus GTD GmbH, ESI ITI GmbH, TU Dresden, Institute for Building Climate, Frauenhofer IIS, Institute EAS

FMI4BIM – Gebäude- und Anlagensimulation im BIM-Prozess

Building Information Modeling (BIM) schafft eine gemeinsame Datengrundlage über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes. Pläne und Informationen müssen dadurch nicht mehr in getrennten Formaten übergeben und für jeden weiteren Planungsschritt manuell zusammengetragen werden.

FMI4BIM erweitert diesen Ansatz um die Gebäude- und Anlagensimulation. Die gekoppelte Betrachtung unterstützt Planende dabei, technische Anlagen fundiert zu dimensionieren und ihren späteren Betrieb zu optimieren.

Vom BIM-Modell zur gekoppelten Simulation

Überführung von BIM-Gebäudedaten in ein gekoppeltes Simulationsmodell

Im Planungsalltag werden benötigte Informationen häufig separat zusammengestellt und für einzelne Fragestellungen in unterschiedlichen Programmen erneut modelliert. Das erschwert die Wiederverwendung vorhandener Modelle und Daten.

Im Projekt entstehen deshalb Modelle, die sich über den Standard Functional Mock-up Interface (FMI) koppeln lassen. FMI ermöglicht die Verbindung unterschiedlicher Simulationsmodelle, ohne deren Quellcode offenzulegen. Dadurch bleibt das geistige Eigentum der jeweiligen Modellentwickler geschützt.

Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen Anlagen- und Gebäudeplanung zu erleichtern und die Digitalisierung der Bau- und Gebäudewirtschaft voranzubringen.

Projektpartner

Förderung

Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie